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Kunst und Handwerk

Tatau – Die Kunst des Tätowierens

Die Kunst des Tätowierens  ( tattooing)  besteht auf Samoa seit Hunderten von Jahren.  Was ist der Unterschied zu dem Tatau und den Tattoos der westlichen Welt.  Es ist die kulturelle Identität  und die familiäre Verantwortung  und ist  unauflösbar mit dem Träger des Tattoos verbunden, bevor die eigentliche Zeremonie stattfindet. Es ist auch ein kultureller Stolz mit dem Vorgang des Tätowierens verbunden. Traditionelles Tatowieren auf Samoa ist keine leichte oder eine gelegentliche Prüfung. Es ist eine Familien Angelegenheit,  viele Angehörige kommen aus dem Ausland um dieser Zeremonie ihres Verwandten beizuwohnen. Für Männer,   wird das Tattoo als Peà oder das Soigaimiti  bezeichnet.  Das Tattoo  geht von der Hüfte bis zu den Knien und der Tattooist beendet das Tattoo  am Bauchnabel.  Für Frauen, wird das Tattoo , Malu genannt.  Das Tattoo besteht aus Linien und traditionellen Motiven,  ist auch schwächer in der Farbe und nicht so  dicht wie das Tattoo bei Männern. In Samoa betrachtet man das PE`a und da Malu als  das Kennzeichen für Männlichkeit und Weiblichkeit. Technische  Errungenschaften haben das Leben auf Samoa erleichtert, die Tätowierer aber bleiben bei den alten Gerätschaften für das Tatowieren. Das Werkzeug des Tatowierers besteht aus  einem gezähnten Kamm aus Knochen ( au) welcher mit Fragmenten von Schildpatt verbunden ist und das alles an einem Holzgriff. Dieser Holzgriff wird begleitet von einem  Holzhammer ( sausau) um die Kämme in die Haut zu klopfen mit lama, der Tatowier Tinte die aus gebranntem Wachsnuss-Ruß besteht.

Elei, Lavalava, Sei

Das Wort elei bezieht sich auf Muster und Motive, die man in der Kleidung auf Samoa wiederfindet. In alten Zeiten, haben die Samoaner diese Muster auf ein Material aus Baumrinde gedruckt, das wird auch Siapo genannt.  ( Fasrige Wandteppiche )  Jedoch hat der Einfluss des Westens, durch die Missionare und Händler, das Material ( Baumwolle)  die Kunst des Elei Drucks verändert. Statt der Baumrinde haben die Samoaner die Herstellung der Eleis mit importierten Stoffen begonnen und benutzen jetzt auch Nähmaschinen um Kleidung herzustellen. Die Kunst von Siapo  wird in den Dörfern immer noch praktiziert , Einheimische die das Wort Elei nutzen beziehen sich oft auf das Drucken  von Samoa Mustern auf alltäglichen Dingen wie, Kleidung, Bettzeug, Vorhänge etc.  Eine Auswahl an Elei Dingen findet man auf dem Kunst und Handwerks Markt in der Stadt und auch in Gift-Shops wie dem Eveni, Pacific Jewello, Janets und dem Plantation House.  Die Kleidung in Samoa hat sich auch über die Jahre entwickelt und die meist, benutzten Muster des Elei sieht man auf Männerhemden und Puletasi  bei den Frauen. Der Lavalava (Sarong) ist der Gegenstand den man in jedem Haushalt auf Samoa findet. Ob man durch die Stadt spaziert oder die Dörfer erkundet, der Lavalava ist essentiell. Auch eines der beliebtesten Souvenirs auf Samoa. Man findet den Lavalava in vielen Ausführungen und Farben. Auf Samoa tragen Frauen sehr oft Blumen hinter dem Ohr oder im Haar. Diese Art von Schmuck nennt man sei und eine Blumenkrone nennt man pale.  Blumen blühen über das ganze Jahr und Frauen tragen die einfachere Ausführung zur Arbeit und die festlichen Variationen für spezielle Momente. Besucher die auf Samoa ankommen bekommen eine Girlande als Zeichen der Anerkennung umgehängt. 

Holzarbeiten und Schnitzereien

Samoa  hat ein reiches Erbe an Kunsthandwerk. Man kann diese kulturellen Designs in vielen Holzarbeiten wiederfinden. Die Methode wurde von Generation zu Generation weitergereicht. Die Techniken die benutzt wurden für Holzarbeiten und Schnitzereien sind mündlich überliefert. Künstler ätzen die Geschichten und Mythen, die Legenden und auch die Reisen der Vorfahren in Holz. Schnitzer nutzen alte Techniken um das Handwerk  als Familien Erbe zu bewahren. Wer sich für all das interessiert,  sollte sich  für eine der Culture Touren auf den Inseln anmelden. Das Museum  ist ein Platz um mehr zu erfahren, die Leulumoega Fou Schule of Fine Arts, Poutasi Arts Center und einige kleinere Gallerien bieten Touren an.